Nick Hudson über die Corona-Politik- Wir müssen uns wehren!

Nick Hudson ist der Mitbegründer von PANDA (Pandemics Data & Analytics). Ich übersetze seit vielen Monaten wichtige Texte von PANDA und Nick. Hier folgt ein weitere Artikel, der sich auf die Corona-Politik bezieht und Wege aufzeigt, wie es möglich sein kann sich gegen diese zu wehren.

Vier Vorträge


Dies ist der vierte Teil einer Reihe von Vorträgen:


1. Zeit die Gesellschaft wieder zu öffnen beschreibt, wie jedes Element der Covid-Erzählung falsch war.
2. Covid und der Kampf der Ideologien zeigte, wie Medienkontrolle und Verhaltensforschung eingesetzt wurden, um diese falsche Darstellung zu fördern und etwas hervorzurufen, das am besten als Massenpsychose beschrieben werden kann.
3. “Hinterfrage Alles” erklärt, wie die Regelwerke über den Haufen geworfen wurden, indem der Mythos der “Pandemie” verbreitet wurde.
4. Dieser Vortrag befasst sich mit der Frage, wie diese und andere Kräfte die gegenwärtige Situation zu einem äußerst gefährlichen Moment in der Geschichte machen.


Ein falsches Narrativ über Covid hat eine ineffektive und höchst destruktive Politik ermöglicht, die zur Aushöhlung der individuellen Rechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit im Namen einer Krankheit geführt hat, die für den Großteil der Bevölkerung nur ein geringes Risiko darstellt. Praktisch alle Maßnahmen beruhen nicht auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, und die Daten beweisen dies, wo immer man hinschaut.


Das Schreckgespenst der Zwangsimpfung, gestern noch als Verschwörungstheorie bezeichnet, ist aufgetaucht. Die Injektionen behindern die Infektion oder die Übertragung der Krankheit nicht wesentlich und schaden nur den jungen und genesenen Menschen, die die große Mehrheit der Bevölkerung ausmachen und für die das Virus nur ein geringes Risiko darstellt. Sie können Covid nicht eliminieren.

Es gibt daher keine solide epidemiologische oder medizinische Grundlage für die Anordnung von Injektionen, selbst wenn die Verletzung der körperlichen Unversehrtheit nicht ungeheuerlich wäre, was sie ist, und schon gar nicht ein Verstoß gegen den Nürnberger Kodex und die Siracusa-Prinzipien, was sie ist.


Unsere Beamten des öffentlichen Gesundheitswesens, von denen die meisten leider inzwischen für die Pharmaunternehmen dienen, rechtfertigen die Verordnungen damit, dass die Injektionen sicher und wirksam sind. Sie ignorieren dabei das Fehlen von Langzeiterfahrungen mit der Sicherheit und die beispiellosen Berichte über unerwünschte Nebenwirkungen wie thrombotische Ereignisse, Herzentzündungen und Unregelmäßigkeiten im Fortpflanzungssystem. Selbst wenn man Letzteres außer Acht lässt, ist dies eine beschämend – vielleicht sogar skandalös – schlechte Logik. Man kann eine Banane als sicher und wirksam bezeichnen, aber das bedeutet nicht, dass man gezwungen sein sollte, für den Rest seines Lebens in beliebigen Abständen eine Banane zu essen, vor allem, wenn die einzigen, die einem das vorschreiben, Bananenbauern sind. 


Dieses kultische Verhalten wurde durch den Globalen Impfstoff-Aktionsplan vorweggenommen, der 2012 von 194 Regierungen ratifiziert wurde. Angesichts dieses “Plans” ist es nicht verwunderlich, dass in mehreren Ländern Impfvorschriften und Impfausweis- oder -passsysteme eingeführt wurden, obwohl es keine Logik für solche Maßnahmen gibt. In einigen Ländern wird die natürliche Immunität anerkannt, aber das tut nichts zur Sache. Solche Maßnahmen sind ein sehr wichtiges Zeichen. 
Es wird eine Vision für unsere Zukunft umgesetzt, die sich jeder demokratischen Kontrolle entzieht. Und es ist eine gefährliche Vision.

Drei Kräfte


Mindestens drei große Kräfte sind im Spiel, die auf einen zentralistischen Totalitarismus hinarbeiten. Erstens ist da der Einfluss Chinas – seine Propaganda, seine Unterwanderung, sein Einfluss und der im Westen weit verbreitete Fetischismus für seinen Überwachungsstaat.


Zweitens gibt es ein Abdriften in den Autoritarismus – hin zu einer technokratischen Vision, auf die sich die politischen Führer immer wieder berufen und sich dabei von internationalen Organisationen leiten lassen. Wir hören von “Build Back Better”, dem “New Normal”, der “Neuen Weltordnung”, der “4. industriellen Revolution” und dem “Great Reset“. Diese Art von Gerede, die schon lange im Entstehen begriffen war, tauchte mit dem ersten Todesfall in Italien wieder auf und ist seither allgegenwärtig. In Frankreich kann man bereits nicht mehr mit dem Zug fahren, ohne seinen gültigen “Pass” vorzuzeigen. Wir stehen kurz davor, dass unser Verhalten und unsere Sprache von unserem Impfpass “gesteuert” werden. Dessen Ziel ist es, ein tyrannisches System der sozialen Bewertung einzuführen.


Wenn es nach dem WEF (Weltwirtschaftsforum) geht, sollen wir bis 2030 Käfer statt Fleisch essen, nichts besitzen und glücklich sein, unsere Identität an Kontrollpunkten mit Herzfrequenz-Scannern auslesen lassen, so dass wir unsere Masken nicht mehr abnehmen müssen, keine Fahrzeuge mehr brauchen, da wir “nie mehr als 15 Minuten von unserem Haus weggehen müssen”, uns nur noch mit Genehmigung der Regierung mit dem Internet verbinden, von einer Reihe technologischer Implantate profitieren und unsere körperliche Unversehrtheit den von den Behörden geforderten Injektionen opfern. Manche sagen, dies seien keine Ziele, sondern Vorhersagen. Doch wie uns Marx gezeigt hat, werden politische Pläne im Allgemeinen durch Vorhersagen erläutert, die als unvermeidliche Ergebnisse dargestellt werden, zu denen sich der “Bogen der Geschichte biegt.”


Diese Techno-Technokratie wird anscheinend nicht nur virale Pandemien beenden, sondern alle Arten von wahrgenommenen globalen Bedrohungen, vom Klimawandel über geschlechtsspezifische Gewalt und toxische Männlichkeit bis hin zu systemischem Rassismus, Erosion der Böden und anderen aktuellen Katastrophen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Megakonzernen und einer Regierung der globalen Elite droht dazu zu führen, dass es weniger wichtig ist, wen wir im Inland wählen, sondern wer aus dem Ausland finanziert wird. 

Unsere Rechte und Freiheiten sind in großer Gefahr, im Interesse der Wahrung der Rechte der Erde, wie sie in der Terra Carta verankert sind, eingeschränkt zu werden. Dadurch wird die Magna Carta nach acht Jahrhunderten in ihre liberale Kiste zurückgedrängt wird. 


Drittens gibt es einen finanziellen Hintergrund, der die jahrzehntelange Misswirtschaft in der Geldpolitik aufdeckt und eine Finanzkrise vorhersagt, die die letzte Krise als unbedeutend erscheinen lässt. Die Zentralbanker drängen auf eine Lösung durch digitale Zentralbankwährungen (CBDCs), die in ihrer “programmierbaren” Form eine noch nie dagewesene staatliche Kontrolle der Transaktionen und damit der Gesellschaft ermöglichen.
Die Covid-Maßnahmen sind ein erster Vorgeschmack auf das, was eine abgehobene Klasse, die wirklich in diese Ideen verliebt ist, Ihnen und mir gerne aufzwingen würde. Dauerhaft. 
Wir hatten gerade erst unsere Stützräder an. 


Lockdowns und Maßnahmen wurden ohne Präzedenzfall und ohne jeden Hinweis auf ein ordnungsgemäßes Verfahren eingeführt, wobei bewährte Ansätze zur Bewältigung von Krankheiten plötzlich missachtet wurden. Auf dieselbe Weise soll uns all dies ohne Rücksicht auf unsere Meinung aufgezwungen werden. In dieser Welt zählt unsere Meinung nicht.


Im Großen und Ganzen ergibt sich das Bild einer versuchten Machtkonzentration durch mächtige Staaten und zügellose Organisationen, die in die globale Ebene der Überwachungsmacht nach dem Vorbild Chinas übergeht. Wir sehen deutlich die Ideologie des Zentralismus am Werk. Sie ist in die Sprache der Macht von oben nach unten und des Social Engineering gekleidet. Eine weit entfernte politische und unternehmerische Kaste soll die Ziele und Kompromisse für Sie festlegen. 

Zwei schlechte Ideen


Zentralismus ist für diejenigen attraktiv, die Macht ausüben. Ereignisse wie der Brexit und die Wahl Trumps haben dazu geführt, dass die Zentralisten der Wahldemokratie misstrauen. Doch als System zur Organisation der Gesellschaft in großem Maßstab hat der Zentralismus eine beeindruckende Misserfolgsquote – man denke nur an die Sowjetunion, das maoistische China oder Hitlers Drittes Reich. Und die Gründe dafür sind nicht allzu kompliziert.
Auf der grundlegendsten Ebene steht die Erkenntnistheorie, das Fundament aller Fächer. Alles, was wir nicht wissen, jede Erklärung, die uns fehlt, ist nach den Maßstäben unserer Zeit eine Manifestation von Komplexität. Angesichts dieser Komplexität ist jede Wissensschöpfung evolutionär. Niemand ist in der Lage, alles zu erklären, und so vollzieht sich der Fortschritt in einem endlosen Zyklus von sehr marginalen Vermutungen und Kritik. Die Analogie zur Biologie ist naheliegend. Während Gene sich durch neue sexuelle Kombinationen und Mutationen erneuern, findet die Evolution des Wissens und damit der Kultur auf einem Marktplatz der Ideen statt. Die genetische Evolution wird über Generationen hinweg getestet. Unter den richtigen Bedingungen, die in der Antike und in den letzten dreihundert Jahren im Westen nur für kurze Zeit bestanden, kann die Schaffung von Wissen zu raschen und dramatischen Verbesserungen des Lebensstandards führen. Kaum sehen wir ein Problem, lösen wir es, wenn auch etwas unvollkommen und nicht immer zum Vorteil aller. Die richtigen Bedingungen sind diejenigen, die Innovation ermöglichen und schützen.


Während des größten Teils der Menschheitsgeschichte wurde die Entwicklung von Wissen durch politische Arrangements verhindert, die die Macht zentralisierten und Hierarchien erstarren ließen. Wenn ihr Leben nicht durch Unruhen auf den Kopf gestellt wurde, starben die Menschen in Haushalten, die sich weitgehend nicht von denen unterschieden, in die sie hineingeboren wurden. Jede Infragestellung dieser Stagnation wurde mit grausamer Gewalt beantwortet. Dieser Stillstand war trostlos und frei von jeglicher Kreativität. Irrtümer blieben. Wie der Philosoph und Physiker David Deutsch vorgeschlagen hat, ist das größte Übel die Zerstörung der Mittel zur Fehlerkorrektur. Oder anders ausgedrückt: Es ist ein großes Problem, wenn wir unsere Fähigkeit zerstören, unsere Fehler zu entdecken und zu korrigieren.


Nur für Möchtegern-Herrscher und chronisch Verwöhnte hat der Zentralismus eine gewisse Anziehungskraft. Menschen, die ihren Reichtum und Erfolg mit Allwissenheit verwechseln, ziehen eine Gefolgschaft von Bürokraten und Akademikern an, die als Klasse fröhlich ignorant gegenüber der produktiven Welt des Handels und der Arbeit, die ihre Gehälter bezahlt, sind. Diese Welt gibt der Gefolgschaft die Möglichkeit, in einem viel besseren Haus zu sterben als dem, in dem sie geboren wurden.


In den letzten Jahrzehnten hat sich die altbewährte Technik der anspruchsvollen Technokraten vor unseren Augen ausgebreitet. Das Muster besteht darin, dass sie eine Reihe von Problemen erfinden oder übertreiben, für die nur zentralisierte, von oben nach unten gerichtete, technokratische Lösungen zugelassen werden. Wenn man einen ständigen Strom von Propaganda aufrechterhält, um Ängste zu schüren, kann man die kognitiven Fähigkeiten ganzer Bevölkerungen stören und sie dazu bringen, sich auf wilde Verfolgungsjagden einzulassen. In einen Zustand der Massenpsychose manipuliert, können Gesellschaften so verdummt werden, dass sie wesentliche Merkmale ihrer Welt, die ihr Gedeihen ermöglicht haben, aufgeben.


Eine übereinstimmende politische Agenda wird kraftvoll propagiert, wodurch sich eine Ideologie herausbildet. Marx stellte fest, dass die Eliten die wichtigsten Adressaten der Propaganda sind. Was der Mann auf der Straße denkt, ist weit weniger wichtig als die Überzeugungen und das Verhalten derjenigen, die in den höheren Rängen der Gesellschaft sitzen. Wenn man seine Ziele durchsetzen will, muss man die Eliten bei der Stange halten und gut disziplinieren. Und Eliten lassen sich leicht disziplinieren, weil sie Angst vor Verleumdung und Ächtung haben; sie werden sozusagen exkommuniziert, wie Galilei. Indem man eine ausreichende Anzahl von ihnen umgarnt, kann man den Anschein erwecken, dass es einen Konsens und eine gewisse Unvermeidlichkeit gibt, auch wenn dieser nur in einer elitären Blase existiert. Der Strom der zentralistischen Ideologie vermischt sich mit einem anderen großen Strom.

Die postmoderne kritische Theorie hat sich zu einer dominierenden Sozialphilosophie entwickelt. Anstelle des Realismus würdigt sie die gelebte Erfahrung und wendet sich von der rationalen Analyse der Fakten ab. Ideen müssen nicht aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Realität bewertet werden, sondern unter hegemonialen Gesichtspunkten – durch die Brille des Diskurses und der Machtstrukturen. Die Suche nach der Wahrheit ist irrelevant, weil es keine Wahrheit gibt. Was zählt, ist, wie viel Plattform man hat und wie laut die eigene Stimme klingt. Gegensätzliche Ideen werden nicht mehr mit Diskussion und Engagement begrüßt, sondern mit Zensur und Deplatforming. Menschen, die anderer Meinung sind als man selbst, sollte man keine “Plattform” geben. Sprechakte sind wichtig, nicht weil sie Ideen verbreiten, sondern nur insofern, als sie Stammeszugehörigkeit signalisieren.
Dies ist die Grundlage für die Entstehung der Phänomene der politischen Korrektheit, der “Wokeness” und des “virtue signalling”. Wenn sie davon sprechen, “der Wissenschaft zu folgen”, meinen sie damit, “dem Narrativ zu folgen”. Moralische Wertigkeit wird nur in Bezug auf die Loyalität gegenüber dem Narrativ interpretiert. Meinungsverschiedenheiten sind Gewalt. Wenn ich nicht mit Ihnen übereinstimme, werden Sie mein Programm in Frage stellen, mich einen Fanatiker nennen, meine Enttarnung fordern und eine Einschränkung meiner Rede verlangen.


Die Übernahme dieser Philosophie der kritischen Theorie wurde von den Genfer Organisationen gefördert und hat sich im Laufe der Jahrzehnte in den Lehrplänen der Bildungseinrichtungen verankert. Die Kultur der Debatte und des Engagements verschwindet immer mehr.


In der Welt des Handels und der Wirtschaft gilt es als Glaubensartikel, dass der Kapitalismus versagt und dass wir den Unterdrückern in den Unternehmen Stakeholder-Governance, ESG-Scorecards, Nachhaltigkeit, Best Practice, Inklusivität und integratives Wachstum aufzwingen müssen. Diese Wortsalate und hohlen Schlagworte lösen eine Flut von sinnloser Compliance-Bürokratie aus. Es wird kaum darauf geachtet, wie die Punkte auf der langen Checkliste wünschenswerter Eigenschaften gegeneinander abgewogen werden sollen, und die daraus resultierenden “Best-Practice”-Entscheidungen sind oft unsinnig.
Im Handumdrehen rufen wir die moderne Geldtheorie auf den Plan, die unnötige Ausgaben ermöglicht, die Regierungen davon entbindet, ihre Bilanzen auszugleichen, sei es nominell oder materiell, und die eine finanzielle Repression von schwindelerregendem Ausmaß ermöglicht.


Die Versuchung der Zentralisierer zu sagen, “dieses Mal ist es anders”, hängt mit der falschen Vorstellung zusammen, dass die Fähigkeit, etwas Komplexes wie die menschliche Rasse zu kontrollieren, etwas damit zu tun hat, wie viele Informationen man darüber hat. Die Idee ist, dass wir unsere Welt besser gestalten und steuern können, wenn wir genügend Sensoren in die Praxis umsetzen und ständig Daten in unsere neuen 5G-Netze hochladen.
Doch Social Engineering scheitert nicht an einem Mangel an Informationen. Es scheitert am Mangel an Erklärungen – am Verständnis. Angesichts der großen Komplexität der Welt können wir die Auswirkungen der zentralen Planung, die unbeabsichtigten Folgen, nicht vorhersehen und keine kohärenten Ziele oder Kompromisse formulieren. Die Zentralisten haben dies am umfassendsten mit Covid demonstriert. Nicht nur, dass ihre Modelle in Bezug auf die Belastung durch die Krankheit weit daneben lagen, auch die Auswirkungen ihrer Politik waren nicht nur geringer, als sie prognostiziert hatten, sondern völlig inexistent. In einigen Fällen wirkten sie sogar in die falsche Richtung. So wird es auch mit jedem anderen Aspekt unseres Lebens sein, dem sie ihre Aufmerksamkeit zuwenden.


Das politische Gegenstück zu all dem – vielleicht sogar die Wurzel des Ganzen – findet sich in den Zielen für nachhaltige Entwicklung und in der Verbreitung von Rechtschartas, die sich von eng definierten negativen Rechten, die den Einzelnen vor dem Staat schützen sollen, zu einer schillernden Reihe positiver Rechte ausgeweitet haben, die es tyrannischen Bürokraten ermöglichen, Ansprüche gegenüber den Bürgern geltend zu machen, um die ihnen genehmen sozialen Ziele zu fördern. Scheinbar gut gemeinte Versuche, die Welt zu verbessern, werden schnell auf schädliche und sogar kriminelle Weise ausgenutzt. Der Weg zur Hölle ist mit guten, aber auch mit hochmütigen Absichten gepflastert.
In diesen ideologischen Gewässern der zentralisierenden Arroganz wurde die Vorstellung von Lockdowns und Verordnungen als legitimen Instrumenten der öffentlichen Gesundheit versenkt, die niemals in Frage gestellt werden sollten; sie waren sofortige Axiome eines woke Dogmas.

Ein Angriff


Der Angriff der Lockdowns auf die unteren Einkommensschichten, die Jugend und die kleinen Unternehmen verstärkte die bereits ausgeprägten Ungerechtigkeiten, die den wirtschaftlichen Zusammenbruch bedroht hatten. Die Rentenansprüche der Rentner machen seit langem einen Ausfall dieser Ansprüche oder eine fortschreitende Versklavung der Jugend oder eine Kombination aus beidem erforderlich. Ein Großteil des Westens ist in diesem Sinne zahlungsunfähig. Eine Geschichte, die durch das frühe Rauschen von Covid verdeckt wurde, war die gefährliche Anfälligkeit des US-Geldsystems im März 2020 und die beispiellose Aktivität der Federal Reserve unter dem Namen “Going Direct”. Kurz gesagt, die USA haben sowohl ein Solvenz- als auch ein Liquiditätsproblem. Es ist schwer vorstellbar, dass eine Einschränkung der quantitativen Lockerung nicht zu einem weiteren Marktzusammenbruch und einer Bankenkrise führen wird. 


All dies droht viele Regierungen zu stürzen oder zumindest tiefgreifende Veränderungen bei den Wahlen zu bewirken. Was wird sich aus der Asche erheben? Nun, ich sage es noch einmal. Eine Vision für unsere Zukunft wird außerhalb jeder demokratischen Kontrolle umgesetzt. Und diese Vision ist die von den Zentralisten angestrebte globale Technokratie. Wenn Sie ein wenig Geschichte gelesen haben oder auch nur teilweise mit dem übereinstimmen, was ich sage, werden Sie sicher zustimmen, dass jeder Schritt in diese Richtung energisch und mit großer Entschlossenheit bekämpft werden muss. 


Was geschieht außerhalb der Elitenblasen? Sie mögen vieles von dem, was ich bisher gesagt habe, nicht mitbekommen, aber auf der Straße stellen die Menschen Fragen – große Bevölkerungsschichten, die nicht am “Konsens” der Eliten teilnehmen. Während die im System verankerten Eliten glauben mögen, dass der Kapitalismus versagt, wissen die einfachen Leute, dass es ihre Regierungen und die Vetternwirtschaftler – die Zentralisierer – sind, vor denen sie sich in Acht nehmen müssen. Das Gefühl eines aufkommenden Neo-Feudalismus ist spürbar, und sie würden den Worten von Shmuel Yosef Agnon beipflichten:


“Die Weisen beteiligen sich nicht an der Führung der Welt, weil sie wissen, dass es noch weisere Männer gibt, und wünschen, dass die Welt von ihnen geführt wird. In der Zwischenzeit springen die Dummköpfe und die bösen Menschen auf und nehmen die Welt in ihre Hände und führen die Welt nach ihren bösen und dummen Wegen.”


Wer ist der Feind? Angesichts einer so weit verbreiteten Ideologie und institutionellen Vereinnahmung ist es schwierig, durch die Propaganda zum Ursprung der politischen Agenda vorzudringen. Es handelt sich um eine vielköpfige Hydra. Aber immer wieder tauchen dieselben Namen auf, die unsere Institutionen des öffentlichen Gesundheitswesens und der medizinischen Wissenschaft korrumpieren, die unsere Medien zu einem unisono Chor kanalisieren, die Führungskräfte von Unternehmen zu unreflektierten Abonnenten machen und sowohl amtierende als auch oppositionelle Politiker bestechen, damit sie mitmachen oder sich zurückhalten. Die Gates-, Open-Society-, Rockefeller-, Blair- und Clinton-Stiftungen und das WEF tauchen immer wieder auf – aber es gibt eine lange Liste von Organisationen, bei denen schwer zu sagen ist, ob sie Hauptakteure, Opportunisten oder einfach Teil des Apparats sind. Die Genfer Organisationen: im Medienbereich Reuters, Associated Press, Project Syndicate und Publicis, und die Zensurorganisationen mit den unheimlichen Namen Trusted News Initiative und Coalition for Content Provenance and Authenticity.


Wir sollten die bedeutenden Propagandisten nicht ignorieren – Purpose, Global Action Plan, Common Purpose, One Young World und Global Citizens und ihre verschiedenen Sektionen und Think Tanks, die hinter einem Schleier von Tugendhaftigkeit und hochgesteckten Zielen Zentralismus predigen. Die Welt von Big Pharma und Big Tech und die großen Finanzunternehmen, die sie effektiv kontrollieren.


Diese Akteure bilden keine zwielichtige Verschwörung, sondern eher ein breites, offenes ideologisches Netzwerk. Als Verursacher der immensen und zerstörerischen Machtübernahme unter dem Deckmantel der Covid-Politik muss dieses Netzwerk auf breiter Front bekämpft werden.

Einige Lösungen


Was können wir angesichts der massiv finanzierten Propaganda, der um sich greifenden Zensur und der von den Manipulationen der Verhaltenswissenschaft verwirrten Eliten tun?
Wir müssen Widerstand leisten, zurückschlagen. Hier geht es nicht um einen Virus. Es geht um den Kampf zwischen Autoritarismus und echter Basisdemokratie, zwischen Zentralismus und Lokalismus. Für Menschen, die von diesem Virus terrorisiert wurden, ist dies eine schwer zu verstehende Botschaft. Es fällt ihnen schwer zu akzeptieren, dass sowohl das Ergebnis des Covid als auch die Kollateralschäden weitaus besser ausgefallen wären, wenn wir so reagiert hätten, wie wir es bei den Epidemien ähnlichen Ausmaßes in den 50er und 60er Jahren getan haben – nämlich indem wir praktisch nichts unternommen haben.


Wir müssen also eine einheitliche Alternative für die Menschen bieten, die das ganze Narrativ als Quatsch bezeichnet haben, auch wenn sie keine Plattform hatten, um dies zu sagen. Die Mainstream-Medien haben das Ausmaß dieses Dissenses, der größtenteils von den Menschen kommt, die die Gesellschaft während der Lockdowns am Laufen hielten, unterschlagen. Im vergangenen Jahr gab es die größten friedlichen Proteste aller Zeiten, die jedoch als “ein paar hundert Impfgegner”, die “auf die Straße gingen”, heruntergespielt wurden. Religiöse Gruppen beginnen zu begreifen oder zumindest Anzeichen eines internen Konflikts zu zeigen, wie bei der katholischen Kirche. Wir müssen ihnen helfen, indem wir sie an die vielen erinnern, die gestorben sind, um uns wertvolle Freiheiten zu ermöglichen.


Wir stehen auf den Schultern von Giganten. Sollen wir uns jetzt in die Ecke verkriechen?
Welche Art des Regierens sollten wir anstreben? Viele würden auf die andere Seite des Spektrums ausweichen, wo die Utopien der Anarchisten und radikalen Libertären zu finden sind, die das Gegenteil der zentralistischen Träume sind. Ein plausiblerer Weg wäre, die Lehre der Subsidiarität zu berücksichtigen – die Idee, dass gesellschaftspolitische Fragen auf der lokalsten Ebene behandelt werden sollten, die mit ihrer Lösung vereinbar ist. Dieses Konzept ermöglicht die Vielfalt und Dezentralisierung, die notwendig sind, um den Wissenszuwachs und das Wirtschaftswachstum zu fördern, die wir beide brauchen, um unsere wirklichen Probleme zu lösen. Es respektiert die Autonomie und schränkt damit Herrschaft und Ungerechtigkeit ein. Sie kann Verteidiger der bürgerlichen Freiheiten von der nicht-autoritären Linken und Libertäre von der nicht-autoritären Rechten ansprechen.


Wir müssen den Schwerpunkt von Covid verlagern, indem wir das dystopische Potenzial der Träume der Zentralisten hervorheben und gleichzeitig Menschen unterstützen, die dezentrale Plattformen aufbauen, sei es im Bereich der Kryptowährung oder der sozialen Medien. Wir müssen diese einsetzen, um Parallelgesellschaften zu schaffen und eine attraktivere Vision zu projizieren. Wir müssen, wenn wir es jemals wieder tun, für politische Bewegungen stimmen, die sich wirklich wehren. Wir müssen den Mut und die Menschlichkeit an den Tag legen, die Zentralisten niemals besitzen, und den Elan und die Kreativität vorleben, um die uns Bürokraten nur beneiden können.
Wir müssen aufmerksamer werden und unsere Ohren auf den Wortsalat einstellen. Wenn wir Begriffe wie “nachhaltig”, “integrativ” oder “Best Practice” hören, dürfen wir die darauf folgenden Ermahnungen nicht blindlings akzeptieren.

Wir müssen den Mut haben, “einfach nein zu sagen” und darauf zu bestehen, dass es an der Zeit ist, weiterzugehen. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Mut besteht darin, die Angst zu überwinden. Es liegt an jedem Einzelnen da draußen, die Angst zu überwinden. Wir müssen uns von den Mainstream-Medien abwenden und auf abweichende Stimmen hören. Wir müssen einen realistischeren, humaneren Weg finden, um der Gesellschaft und unseren Kindern willen. Dies wird großen Mut erfordern.

Quelle: https://www.biznews.com/undictated/2021/09/28/nick-hudson

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