Wie konnte es so weit kommen? – Gespräch mit Hans-Joachim Maaz

Die Corona-Krise begann mit Horrorbildern aus Italien und Modellrechnungen, die Hunderttausende Tote vorhersagten. Eine Kommunikation der Angst dominierte das Mediengeschehen Anfang 2020. Nach anfänglicher Unklarheit über die Gefahr des Virus, liefert im März 2020 ein Kreuzfahrtschiff die eigentlich frohe Botschaft, dass Corona kein Killervirus ist und keine außergewöhliche Gefahr für die gesamte Bevölkerung besteht.

Trotz aller danach folgenden Studien und Belege, die das Killer-Virus Narrativ zum Wanken hätten bringen müssen, herrscht nun seit über 2 Jahren mehrheitlich Angst. Ein Großteil der Bevölkerung glaubt Politikern und ihren Beratern, hat historisch einzigartige Grundrechtseinschränkungen über sich ergehen lassen und ist weiterhin der Meinung, dass die „Autoritäten“ das Richtige tun. Die medizinische Aufklärung über das Virus ist größtenteils beendet. Die bedeutsame Frage ist aktuell, wie konnte es so weit überhaupt kommen?

Wie war es möglich, dass sich die Bevölkerung so in Angst versetzen ließ? Was war bereits lange vor Corona in unserer Gesellschaft vorhanden, was die anhaltende Massenpsychose überhaupt möglich gemacht hat? Für diese Fragen machte ich mich auf den Weg und besuchte den Psychotherapeuten Hans-Joachim Maaz. Er verfasst seit Jahrzehnten Bücher über die “Psyche unserer Gesellschaft”. Auch zu Corona hat er bereits zwei Bücher verfasst, die sich vor allem dem Thema Angst widmen. Wir sprachen über die Psychodynamik des Corona-Geschehens, die aktuelle Kriegsgefahr, die weit verbreitete Selbstentfremdung und über Wege mit dieser Situation umzugehen. Folgend sehen Sie nun unser Gespräch mit dem Thema: „Wie konnte es so weit kommen?”



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